Nachrichten - Einsätze

Person in Notlage

Person in Notlage

LB Losheim

Einsatz Nr. 96/2018

Am 23.06.2018 um 16:11 Uhr wurde der LB Losheim mit dem Einsatzstichwort „Person in Notlage“ alarmiert.

Da sich noch Einsatzkräfte vom vorausgegangenen Einsatz „Flächenbrand“ in der Feuerwache aufhielten, konnten die Einsatzkräfte bereits zwei Minuten später zur gemeldeten Einsatzstelle am Galgenberg in Losheim ausrücken.

 

Dort war ein Gleitschirmflieger unmittelbar nach dem Start in unwegsames Gelände gestürzt. Durch die Einsatzkräfte musste der Verletzte zunächst lokalisiert werden, bevor man sich den Weg durch das unwegsame Gelände bahnte.

Der verletzte Gleitschirmflieger wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Parallel wurde im Gelände eine Schneise angelegt, um dem Rettungsdienst den Zugang zum Gelände sowie den Transport des Verletzten zu ermöglichen.

Durch Mitglieder der Höhenrettungsgruppe wurde ein gesicherter Aufstiegsweg angelegt. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Verletzte mittels Schleifkorbtrage aus dem Gelände transportiert und wieder an den Rettungsdienst übergeben. Durch den Rettungshubschrauber „Christoph 16“ erfolgte der Transport in ein Krankenhaus.

Nach rund 1,5 Stunden konnte der Einsatz daraufhin beendet werden.

Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr befanden sich ein Rettungswagen der Rettungswache Losheim, der Rettungshubschrauber „Christoph 16“ sowie ein Streifenkommando der PI Nordsaarland

Unsere First-Responder-Gruppe unterstützte parallel zu diesem Einsatz bei einem weiteren Notfalleinsatz in Losheim den Rettungsdienst zusätzlich.

Ein paar Worte in eigener Sache:

Im Zusammenhang mit dem Einsatz fiel ein Passant negativ auf, der sich berufen fühlte, den Motor des Rüstwagens zu deaktivieren. Hierzu bestieg die Person das Fahrerhaus und machte sich darin zu schaffen. Über die Motivation kann man nur spekulieren.
Wir weisen in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass unsere Einsatzfahrzeuge aus gutem Grund in der Regel mit laufendem Fahrzeugmotor an der Einsatzstelle abgestellt werden. Dies hat den Hintergrund, dass umfangreiche und energieintensive Fahrzeugtechnik verbaut ist, die in den zum Teil älteren Fahrzeugen (im Falle des Rüstwagens immerhin 23 Jahre) ohne fortlaufende Ladung nicht betriebsbereit vorgehalten werden kann.
Wer hier – warum auch immer – eigenmächtig und unbefugt Eingriffe vornimmt, der gefährdet den gesamten Einsatzverlauf.

Eingesetzte Fahrzeuge:

  • HLF 20/20
  • RW 1
  • ELW 1
  • MTW


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