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Waldbrand

Waldbrand

LB Wahlen, LB Oppen, LB Reimsbach, LB Losheim, LB Düppenweiler

Am Sonntag, 31.05.2020, wurde der LB Wahlen um 16:56 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brand 2 – Waldbrand klein“ alarmiert.

Die Einsatzkräfte rückten daraufhin mit LF-KatS und LF 16 zur gemeldeten Einsatzstelle im Waldgebiet „Lückner“ aus.

Die Einsatzstelle konnte schließlich nahe der Ortslage Oppen lokalisiert werden. Eine größere Grünschnitt- und Holzablagerung war in Brand geraten, die Flammen hatten bereits auf den angrenzenden Wald übergegriffen. Bei der weiteren Lageerkundung wurden zudem weitere kleine Brandherde festgestellt, unter anderem in einem angrenzenden Baustofflager.

 

Durch den Einsatzleiter wurde daraufhin die Nachalarmierung der Löschbezirke Oppen und Reimsbach sowie des LB Losheim veranlasst. Es erfolgte eine Stichworterhöhung auf „Waldbrand groß“.

Von Losheim aus rückten daraufhin zunächst TLF 24/50 und ELW 1 nach Oppen aus. Noch auf der Anfahrt wurde der LB Düppenweiler ebenfalls nachalarmiert, weiterhin wurde das HLF 20/20 des LB Losheim angefordert, das die Einsatzstelle ebenfalls anfuhr.

Den Einsatzkräften gelang es mit mehreren C-Rohren den Waldbrand, bei dem die Entwicklung in ein ausgedehntes Vollfeuer unmittelbar bevorstand, einzudämmen und anzuhalten. Die weiteren Brandherde wurden ebenfalls abgelöscht.
Hierzu wurde bis zur Herstellung einer festen Wassserversorgung aus der Ortslage Oppen Löschwasser im Pendelverkehr durch Tanklöschfahrzeuge zur Einsatzstelle gebracht. Durch die beim LB Düppenweiler stationierte Drohne des Landkreises erfolgte eine weitere Aufklärung der Einsatzstelle aus der Luft. Der Einsatzleitwagen des LB Losheim unterstützte durch Einrichtung einer Einsatzleitung.

Parallel und unabhängig zum Einsatz der Feuerwehr musste der Rettungsdienst zur Versorgung einer gestürzten Person zur Einsatzstelle angefordert werden. Die medizinische Absicherung der Einsatzkräfte erfolgte durch einen weiteren Rettungswagen.

Die Löscharbeiten an der Holz- und Grünschnittablagerung gestalteten sich umfangreich. Da zum Teil bis zu 30cm starke Stämme im Brandgut lagen, konnten diese nicht ohne weiteres in Handarbeit zur Freilegung von Glutnestern bewegt werden.

Nachdem eine feste Wasserversorgung vorlag, wurde über die Dachwerfer des TLF 24/50 aus Losheim sowie des TLF 3000 aus Reimsbach ein Löschangriff vorgenommen, um über den starken Löschwasserstrom der Werfer in das geschichtete Brandgut eindringen zu können. Dies zeigte letztlich Erfolg. Zum endgültigen Freilegen verborgener Glutnester wurde ein Radlader des Bauhofes der Gemeinde Beckingen hinzugezogen.

Durch die Verpflegungsgruppe des DRK OV Reimsbach wurden die Einsatzkräfte bei sommerlichen Temperaturen mit Getränken versorgt. Ebenfalls vor Ort befanden sich Einsatzkräfte der Polizei.

Die L156 musste im Zuge der Löscharbeiten zeitweise voll gesperrt werden.

Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz schließlich für die Einsatzkräfte aus der Gemeinde Losheim beendet werden, durch die Kräfte aus der Gemeinde Beckingen erfolgte die weitere Kontrolle der Brandstelle.

 

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