Förderverein übergibt CO-Warner

Schutz vor unsichtbarerer Gefahr

Brandschutz-Förderverein übergibt Kohlenmonoxid-Warner


Durch den ersten Vorsitzenden des Brandschutz-Förderverein der Feuerwehr Losheim e.V., Stefan Scheid,  konnten zwei neue Kohlenmonoxid-Warngeräte an die First-Responder-Gruppe sowie den Gemeindewehrführer übergeben werden.
Kohlenmonoxid stellt im Einsatz eine ernstzunehmende Gefahr da, da es mit den menschlichen Sinnen nicht zu bemerken ist und sich Vergiftungserscheinungen oftmals verschleiert darstellen können.

 

Im Rettungsdienst sind entsprechende Warngeräte daher seit Jahren etabliert. Die Einsatzkräfte der First-Responder-Gruppe gewährleisten im Bedarfsfall jedoch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eine Erstversorgung von Patienten, und sind somit den Gefahren in gleichem Maße ausgesetzt.
Ähnliches gilt für den Gemeindewehrführer, der Einsatzstellen oft als erste Einsatzkraft erreicht.

Die neuen Warngeräte erlauben somit eine frühzeitige Erkennung einer Gefahr durch Kohlenmonoxid und die Einleitung geeigneter Schutzmaßnahmen.
Die Geräte sind ständig aktiviert und schützen so im Zuge ihrer mindestens zweijährigen ununterbrochenen Laufzeit die Einsatzkräfte ohne Zeitverzug.
Dank der Spenden der Fördermitglieder konnte so ein wichtiger Baustein für die Sicherheit von Einsatzkräften und Betroffenen realisiert werden.

 


 

Info: Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farbloses, geruchs- und geschmacksloses Gas, das hauptsächlich bei unvollständigen Verbrennungsprozessen entsteht. Es ist brennbar und giftig und besitzt eine über 200-mal höhere Affinität zur Bindung an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen als der Luftsauerstoff. Es behindert bei Aufnahme daher den Sauerstofftransport im Körper, da sich der Sauerstoff nicht mehr an rote Blutkörperchen mit CO-Bindung heften kann. Kohlenmonoxid ist zudem in der Lage, auch durch gebäudewände zu diffundieren und sich so auch abseits potenzieller Quellen zu sammeln.

Symptome einer CO-Vergiftung können je nach Stärke Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Übelkeit oder Müdigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit sein.

Schutz bietet die regelmäßige Wartung und Kontrolle von Heizungs- und Feuerungsanlagen und Kaminen sowie die Installation von Kohlenmonoxid-Meldern im Haushalt. Generell sollten keine Gasheizgeräte und Holzkohlegrills in geschlossenen Räumen genutzt werden.

Weitere Informationen und Präventionstipps gibt es auf den Seiten der „Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen“ www.co-macht-ko.de

 

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